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Der Dohlenkrebs |
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Verbreitung
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Der Dohlenkrebs kam schon immer nur in einem eng begrenzten Gebiet des südlichen Oberrhein, des Hochrhein und in den Vorbergen des Schwarzwaldes vor, wo die nordöstlichste Grenze seines Verbreitungsgebietes liegt. In der Regel kommt er östlich des Rhein nicht mehr vor. Sein Vorkommen ist besonders aus wissenschaftlicher, zoogeographischer Sicht bedeutend. |
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Lebensweise
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Sein Lebensraum ist das Kalt- und Süßwasser. Versteckt sich, ähnlich wie der Astacus astacus, Edelkrebs tagsüber in Höhlen und unter Baumwurzeln im Uferbereich und kommt erst in der Dämmerung heraus. Er scheint im Vergleich zum Austropatamobius torrentium, Steinkrebs tiefergelegene Regionen von kleinen Fließgewässern und insgesamt langsamer fließenden Bächen zu bevorzugen. |
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Nahrung
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Die Hauptnahrung ist kleines Wassergetier. Er geht aber auch gerne an Aas wie kranke oder tote Fische und ist somit eine Art Gewässerpolizei, die für die Pflege der Gewässer sorgt. |
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Fortpflanzung
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Die Weibchen tragen die Eier solange an den hinteren Gliedmassen mit sich herum, bis die Larven schwimmen können. |
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Gefährdungsgrad
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RL 4 S = durch Seltenheit gefährdete Art (1996). |
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