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Schutz für den Weissen Hai |
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ARD-Sendung vom 13. Oktober 2004
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Schutz für den Weissen Hai
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Ein Kinofilm hat ihn zur Bestie stilisiert, doch für Küstenbewohner und Fischer war er schon immer der Feind: der Weisse Hai. Der grosse Meeresräuber in seinem unzugänglichen Lebensraum weckt Urängste beim Menschen. Deswegen galt es ihn zu bekämpfen: bis heute ist der Hai für viele ein Tier ohne Wert und Ansehen. |
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Das Monster ist in Wirklichkeit sehr vorsichtig
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Haiforscher Erich Ritter taucht vor Südafrika zu den seltenen Tieren hinab. Bis vor wenigen Jahren herrschte völlige Unkenntnis über die grossen Meeresräuber. Ihr Verhalten hat er mit Unterwasserkameras aufgezeichnet und genau analysiert. Dabei hat er festgestellt: Die tiefe Angst vor den Tieren ist völlig unberechtigt. Der Hai ist kein blutrüstiges Meeresmonster. Er stürzt sich nicht auf einen Taucher, sondern kundschaftet vorsichtig aus, ob der unbekannte Mensch eine Gefahr für ihn darstellt. |
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Wichtiger Faktor im Ökosystem
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Der Weisse Hai ist ein wichtiger Faktor in einem Ökosystem, das sich sehr lange Zeit stabil war. Längst vor den Dinosauriern kontrollierten Haie die Meere. |
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Europa-grösster Einzellieferant für Haiflossen
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Weltweit hat der Handel mit Flossen stark zugenommen. Über 6000 Tonnen getrockneter Flossen werden jedes Jahr gehandelt, der Hauptumschlagplatz ist Hongkong. Aber auch die Europäer sind in die grausamen Flossengeschäft verwickelt. Europa ist der gösste Einzellieferant für Haiflossen. Von den 470 Haiarten sind etliche durch den Flossenhandel extrem in ihren Beständen bedroht. Der Weisse Hai könnte in einigen Regionen bald verschwinden, wenn er nicht bald einen international wirksamen Schutzstatus bekommt. |
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